Können wir Trump so noch boykottieren?!
Shownotes
QUELLEN:
Q1: https://meinungsmache.de/article/bka-zaehlt-mehr-als-320-sabotage-verdachtsfaelle
Q2: https://meinungsmache.de/article/reich-werden-durch-arbeit-vergiss-es
Q3: https://meinungsmache.de/article/fussballdie-wm-spiele-in-den-usa-muessen-boykottiert-werden
Q4: https://meinungsmache.de/article/kanzler-merz-moechte-beziehungen-zu-saudi-arabien-erweitern
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KAPITEL:
00:00 Update zur Tötung des Bahnarbeiters
02:10 Spionagefälle in Deutschland steigen (Q1)
10:46 Warum Arbeiten nicht reich macht (Q2)
19:58 WM-Boykott als Zeichen gegen Trump (Q3)
28:15 Engerer Kontakt zu Saudi-Arabien (Q4)
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00:00:05: Wir haben heute den fünften, zwoten, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:00:07: Es ist siebzehn Uhr, siebenundvierzig, mitteleuropäischer Zeit und ich habe mir heute wieder die Arbeit gemacht und mal so das ein oder andere Artikelchen aus dem ein oder anderen Quälchen gelesen und dabei nicht so viel Neues gesehen.
00:00:20: Viele Nachrichten beschäftigen sich noch mit der Katastrophe rund um den getöteten Bahnmitarbeiter.
00:00:26: Zu Recht tun sie das auch.
00:00:27: Es ist immer noch ein heißes Thema, das durch die Medien geht.
00:00:30: Mittlerweile ist klar, dass, wie der Ablauf war, vielleicht kann ich ein kleines Update machen.
00:00:34: Mittlerweile ist klar, das ist in den berichtlichen Verstattungen auch zu lesen.
00:00:37: Wie der Ablauf war, also der Zugbegleiter hat die Fahrtkarten kontrolliert, der Täter.
00:00:45: oder Tatverdächtige an dieser Stelle wäre korrekterweise Tatverdächtiger wohl zu sagen hat keine Fahrkarte gehabt.
00:00:51: der Zugbegleiter hat ihn gebeten den Zug zu verlassen und als er sich dann abgewandt hat oder es irgendwie weiter ging wurde er dann angegriffen und bewusstlos zu Boden geschlagen und ist dann in Reanim ist dann sogar schon vor Ort reanimiert worden und leider verstorben.
00:01:07: das absoluter Gewaltexzess im gleichem Atemzug ist auch noch in was in Hamburg eine andere Situation, wo auch ein Bahnmitarbeiter angegriffen worden, eskaliert.
00:01:16: Das ist eine Katastrophe.
00:01:17: Also alles in allem ist eine absolute Katastrophe.
00:01:19: Es tut mir sehr leid für die Familie, um den Bahnmitarbeiter die Form von Aggression.
00:01:25: Es scheint wohl auch jemand zu sein, der nicht einen Wohnsitz in Deutschland hat, sondern es war wohl jemand aus Luxemburg.
00:01:32: Ein Griecher aus Luxemburg, wenn ich da richtig zitiere oder informiert bin.
00:01:36: Das ist alles, was zum jetzigen Zeitpunkt bekannt ist.
00:01:38: Ich hoffe, dass dieser traurige Anlass Grund ist, die Sicherheitsbedingungen, die Sicherheitsbedingungen zu verschärfen, weil diese Leute, diese Leute machen ihren Job, also wirklich ihren Job und dafür verdienen sie nicht geschlagen, angespuckt, beleidigt, bedroht und getötet zu werden.
00:01:55: Die systemischen Probleme bei der Bahn können diese Leute nicht lösen.
00:01:59: Die sind da, die sind da an der Frontlinie des Kundenbereichs, die setzen sich dem Frust aus und sie werden dann halt angegriffen und traumatisiert.
00:02:07: Das ist verrückt.
00:02:08: Die machen da ihren Job.
00:02:09: Das ist verrückt.
00:02:11: Der erste Artikel, den ich habe, der kommt heute aus der Tagesschau.
00:02:15: Die hat zusammen mit der Süddeutschen Zeitung und anderen... Ich glaube, ich habe es auch in der Süddeutschen Zeitung gesehen.
00:02:21: Deswegen ist es mir aufgefallen.
00:02:22: Ja, genau.
00:02:22: Süddeutsche Zeitungen, NDR und WDR haben zusammen ein Artikel recherchiert.
00:02:26: Da geht es um Sabotagefälle.
00:02:28: Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland insgesamt, also zwanzirin von zwanzig, fünfzwanzig, dreihundert, einundzwanzig Sabotage-Verdachtsfälle registriert.
00:02:37: Das geht aus einem eingestuften Lagebild des Bundeskriminalamts hervor.
00:02:41: Das NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt.
00:02:44: Schon in den ersten Wochen des neuen Jahres registrierte das BKA erneut mehrere mutmaßliche Sabotage-Akte.
00:02:51: Am siebten Januar verschaffte sich demnach unbekannte Zutritt zu einem Umspannwerk in Wuppertal.
00:02:56: Eine Eingangstour wurde aufgebrochen, später eine Tasche mit Werkzeug entdeckt.
00:03:00: Einen Tag später erfasste die Polizei im bayerische Starnberg einen versuchten Einbruch in eine Windenergieanlage.
00:03:06: In Oberhausen verschwand am neunten Januar zwei Funkgeräte der Deutschen Bahn, mit denen der Rangierfunk des Güterverkehrs mitgehört werden könnte.
00:03:15: Wiederum einige Tage später entgleiste in Essen die Lok eines Güterzuges, der beladen war mit Chlor, Formaldehyd und Nitrobenzol.
00:03:23: Am Gleis waren Metallklammern angebracht worden.
00:03:25: Auf der Strecke sollte an jedem Abend eigentlich ein Transport mit Munition und Ausrüstung für das US-Militär fahren.
00:03:31: Dieser war jedoch umgeleitet worden.
00:03:33: Im Oktober vergangenen Jahres wurden die Informationssammelstelle Zeitenwände eingerichtet.
00:03:38: Dort erfasst das BKA seitdem Systematisch mögliche Sabotage-Akte und Ausspähversuche.
00:03:44: NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung liegt ein Zeitwende-Lage-Papier vor.
00:03:49: Aus dem vertraulichen Papier geht hervor, dass die Polizei, zwei tausendfünfundzwanzig.
00:03:53: Bundesweit insgesamt dreihundertundzwanzig Sabotage-Verdachtsfälle registrierte, auch eine Auflistung nach Bundesländern finden sich darin.
00:04:00: In Nordrhein-Westfalen gab es achtundachtzig, in Niedersachsen einundfünfzig.
00:04:05: Und in Niedersachsen einen Fünfzig gab es demnach die meisten Vorfälle, gefolgt von Bayern mit dreißig, Sachsen mit dreißig, Hessen mit einundzwanzig, Baden-Württemberg mit neunzehn, Rheinland-Pfalz mit achtzehn versuchen, Berlin mit vierzehn, Brandenburg mit elf, Bremen mit acht, Sachsen-Anhalt mit sieben, Hamburg mit sechs, Mecklenburg-Vorpommern mit sechs, Saarland vier, Schleswig-Holstein vier und Thüringen drei.
00:04:28: Das sind die Anzeigen des Verdachtsfälle von Sabotageaktionen.
00:04:33: Das BKA registriert die Ereignisse in der Kategorien Bahnanlagen, Schienen, Bundeswehr, Kraftwerk, Firma, Öl, Gas, Kohle, Polizei, Funkmasten, Relé-Station, Umspannwerke, Strommastleitungen, Wasserwerksversorgungen, Flughafenverkehr und sonstige Behördenverwaltung bzw.
00:04:54: sonstige Infrastruktur.
00:04:56: Ebenfalls zählt das BKA Mutmaßliche Drohnenüberflüge, teilweise soll es sich um Ausspähungen handeln.
00:05:03: Dem Dokument zufolge, holy shit, dem Dokument zufolge wurden in den Behörden im vergangenen Jahr, one-tausend-zwei-hundertneun-und-achtzig solcher sogenannten Sachverhalte gemeldet.
00:05:17: Mit insgesamt zwei-tausend-drei-hundertzehn Drohnenüberflügen.
00:05:22: In einigen Fällen seien nämlich gleich mehrere Flugobjekte gesehen worden.
00:05:26: Dem Dokument zufolge beobachtet die Besatzung des Bundespolizeischiffs bei Reut.
00:05:32: In der Nacht auf den elften Januar, mehrere rot-grün blinkende Objekte am Nachthimmel über der Ostsee.
00:05:39: Zwei der mutmaßlichen Drohnen sollen eine Zeit lang über der Insel Fehmann geflogen sein.
00:05:43: Zu jener Zeit befand sich ein Öltankerl in der Nähe, der aus Russland gekommen, Genwesten fuhr.
00:05:48: Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass russische Geheimdienste hinter einigen dieser Vorfälle stecken könnten.
00:05:55: Die Dienste hätten es so, etwa die Einschätzung des Verfassungsschutzes, vor allem auf militärische Einrichtungen und kritische Infrastruktur wie Energieversorgung oder Verkehrssysteme abgesehen.
00:06:05: Dazu würden russische Geheimdienste seit einiger Zeit sogenannte Wegwerfagenten anwerben.
00:06:10: Damit gemeint sind keine professionellen Spione, sondern Personen, die meist über das Internet kontaktiert werden.
00:06:16: Sie sollen gegen die Bezahlung beispielsweise Militärtransporte ausspähen und sabotage Akte verüben.
00:06:23: In mehreren europäischen Ländern, auch in Deutschland, nahmen die Behörden entsprechende Personen in den vergangenen Jahren fest.
00:06:29: Russland hat die Beteiligung an solchen Aktionen in der Vergangenheit stets bestritten.
00:06:33: Um sich besser gegen solche verdeckten, ausgeführten Aktionen zu rüsten, will das Bundesinnenministerium demnächst im Bundesamt für Verfassungsschutz ein Abwehrzentrum gegen sogenannte hybride Bedrohung einrichten, ähnlich dem gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum in Berlin, das sich seit Jahrzehnten mit islamistischem Terrorismus befasst.
00:06:52: Künftig will man mögliches Spionage und Sabotage zügiger erfassen, analysieren und schneller auf die Ereignisse reagieren.
00:06:59: Seit Oktober im Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln, bereits jeden Mittwoch nachmittag, eine Runde von Vertretern der Sicherheitsbehörden aus Bund und Ländern zusammen, um sich sabotage Verdachtsfälle anzudehnen, auszutauschen.
00:07:13: Viele von diesen Fällen, und das sollte jetzt niemanden wundern, gibt es übrigens seit Kriegsbeginn, was die Indikation noch mal bestätigt, dass das russische hybride Angriffskriegmechanismen sind.
00:07:24: Ja, die da.
00:07:26: Vor allem seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat sich die Frequenz mutmaßlicher Sabotageakte in Deutschland stark erhöht.
00:07:33: Mittlerweile verzeichnen die Ermittler auch einige Erfolge.
00:07:36: In Polen klagten die Behörden jüngst mehrere Personen an, weil sie im Auftrag Russlands Brandsätze in Luftfracht versteckt haben.
00:07:44: In Leipzig kam es dadurch fast zur Katastrophe.
00:07:48: In München wurden drei Männer verurteilt, weil sie für einen russischen Nachrichtendienst Bahnstrecken für mögliche Anschlagspläne auf Militärtransporte ausgespät hatten.
00:07:57: Erst in dieser Woche ließ die Hamburger Generalstaatsanwaltschaft einen Rumänen und einen Griechen festnehmen.
00:08:03: Sie stehen im Verdacht, im vergangenen Jahr versucht zu haben, auf einer Werft im Hamburger Hafen mehrere Kriegsschiffe zu beschädigen.
00:08:11: Unter anderem wird ihnen vorgeworfen, wichtige Systeme blockiert zu haben.
00:08:14: Auch soll Kiloweise Stahlkies in den Motorblock der Korvetteemden geschüttet worden sein.
00:08:19: Es gilt die Unschuldsvermutung, die haben die in der Ausversehen reingeschüttet.
00:08:22: In einigen der spektakulärsten Fälle, in denen die... Ermittler weiterhin von Sabotage ausgehen, konnten jedoch keine Täter ausgemacht werden.
00:08:31: So hatte jemand auf einem Kriegsschiff der Marine Kabelbäume durchtrennt.
00:08:35: In einem anderen Fall wurde offenbar absichtlich Altöl in das Trinkwassersystem eines Schiffes geleitet.
00:08:42: In beiden Fällen stellen die Staatsanwaltschaften ihren Verfahren ein.
00:08:45: In anderen Fällen deutet sich inzwischen an, dass nicht jeder Alarm zutreffend sein muss.
00:08:51: Für Aufsehen sorgt etwa Dronensichterung über einem Industriepark im Schleswig-Holsteinischen Brüntz-Büttel.
00:08:57: Die Ermittlungen konnten jedoch nicht klären, was sich genau ereignet hatte.
00:09:00: Unklar blieb es heute, ob tatsächlich ungewöhnlich große, möglicherweise sogar militärische Aufklärungsdronen über dem Gelände gekreist waren, mitunter entpuppten sich derartige Meldungen als Fehlwahrnehmung.
00:09:11: Das passiert besonders, wenn die Leute sensibilisiert sind, weil sie es nicht gar nicht so oft in den Himmel gucken.
00:09:17: Das heißt, wenn es eine bestätigte Dronensichtung gibt... Und die Aufmerksamkeit auf diese Sachen gelingt ist, dann kann die Anzahl an vermutlichem Wahrnehmung diesbezüglich nach oben gehen.
00:09:29: Das haben wir auch schon mehrfach erlebt.
00:09:31: Besonders im Zusammenhang mit Sichtungen bei Flughäfen im letzten Jahr.
00:09:35: Ihr erinnert euch vielleicht.
00:09:36: Womöglich war das auch in Köln der Fall.
00:09:38: Erstmals im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer, im Sommer.
00:10:00: Das ist ein Artikel, der kommt aus der Tagesschau.
00:10:02: Es gibt aber ein symbiose Artikel dazu aus der süddeutschen Zeitung.
00:10:06: Ich hab den aus der Tagesschau genommen, weil der ja mit am umfangreichsten ist und ich den am aufklärischsten fand.
00:10:17: Seit dem Krieg, den Russland ausgelöst hat, ist das natürlich eine Sache, die immer größer wird.
00:10:23: Und das sind auch nur die Fälle, die bekannt sind.
00:10:26: Also das hier entwickelt sich ja gerade eine gewisse Sensibilität.
00:10:30: Es werden Ordnungsgruppen bzw.
00:10:32: Ermittlungsgruppen zusammengeführt.
00:10:34: Ich gehe davon aus, dass das im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, Ich habe aus der Zeit einen Artikel gefunden, der mich bestätigt in dem, was ich sage.
00:10:52: Also es ist ein bisschen Wasser ist nass.
00:10:54: Aber ich finde ihn trotzdem wichtig, wenn ich solche Artikel sehe, finde ich es wichtig, sie mal zu erwähnen.
00:10:58: Deutschland könnte es wirtschaftlich besser gehen.
00:11:00: Deshalb fordern einige Arbeitgeber und manche Politiker gerade Arbeitnehmer dazu auf, mehr Einsatz zu zeigen.
00:11:06: Nun darf man erstmal alles fordern.
00:11:08: Aber wer fordert, darf nicht erwarten, dass die angesprochenen dem Wunsch auch gleich nachkommen.
00:11:13: Das hängt nämlich entscheidend davon ab, was ihnen im Gegenzug dafür angeboten wird.
00:11:17: Im konkreten Fall der Mehrarbeit könnten Angestellte zum Beispiel zu diesem Nachvollziehbaren Schluss kommen.
00:11:22: Wenn ich mehr Zeit bei der Arbeit verbringen soll, mit dem Ziel meinen Arbeitgeber oder ganz Deutschland reicher zu machen, dann will ich das selbst auch.
00:11:30: Reich werden.
00:11:31: Die Frage ist nur, kann man in Deutschland?
00:11:35: Kann man in diesem Land überhaupt noch durch Arbeit reich werden?
00:11:38: Es gibt da zunächst eine gefühlte Antwort.
00:11:42: In einer aktuellen Forsa-Umfrage, im Auftrag des Bewertungsportals Kununu gaben es zweiundachtzig Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, mit einem normalen Job niemals Reichtum erlangen zu können.
00:11:57: Das ist ein guter erster Schritt übrigens.
00:11:59: Zweiundachtzig Prozent der Leute wissen, dass sie als normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer niemals reich werden werden.
00:12:06: Die restlichen achtzehn Prozent sind wahrscheinlich die Arbeitgeber, die sich als Arbeitnehmer ausgeben.
00:12:11: Wer sich dem Reich werden als Normalverdiener über Zahlen annähern will, muss erst einmal eine Annahme darüber treffen, wann ein Mensch reich ist.
00:12:20: Damit lässt sich beantworten, wie genau er dieses Ziel erreicht und wie lange er dafür braucht.
00:12:25: Der Einfachheit halber nehmen wir zwei Schwellenwerte, um den Weg zum Reichtum zu markieren.
00:12:30: Einmal einhunderttausend Euro und einmal eine Million Euro an Ersparte.
00:12:34: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes legten private Haushalte in Deutschland im vergangenen Jahr im Schnitt zweihundertsiebzig Euro im Monat zurück.
00:12:43: Flöße diese Summe schlicht auf ein unverzinnstes Chirokonto bräuchte man rund einunddreißig Jahre, um darauf hunderttausend Euro anzusammeln.
00:12:51: Eine Million hätte man dementsprechend nach dreihundertzehn Jahren angespart.
00:12:57: Das reicht ja nicht mal für ein eigenes Haus.
00:12:59: Einund dreißig Jahre um hunderttausend Euro anzusparen, die Eigenkapital an, die Eigenkapitalmengen, die du mittlerweile brauchst, um Häuser zu finanzieren, liegen so bei hundertfünfzig tausend.
00:13:09: Also kannst du noch mal zehn Jahre obendrauf setzen, wenn das mal reicht.
00:13:12: Viel jüngere Menschen setzen mittlerweile auf riskanter, aber langfristig gewinnbringende Investitionen wie etwa ein ETF-Sparplan.
00:13:19: der den Wertverlauf eines bereits gestreuten Aktienportfolios abbildet.
00:13:23: Angenommen dieser liefert im Schnitt jährlich fünf Prozent Rendite.
00:13:26: Hätte man bei einer Sparrate von zweihundertsiebzig Euro im Monat mit einem solchen Produkt schon knapp neun nach neunzehn Jahren die hunderttausend Euro geknackt.
00:13:34: Die Million stünde nach leppischen siebenundfünfzig Jahren im Portfolio.
00:13:39: Geil.
00:13:40: Einfach.
00:13:40: Als Reichtum könnte man auch den Besitz einer Immobilie betrachten.
00:13:44: Wie eine groß angelegte Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel erst kürzlich zeigte... Oh, das wird jetzt einigen... Also das wird jetzt wirklich einigen Milch sparen und Netflix-Abonnenten nicht gefallen, was diese Studie hintergeben.
00:13:56: Wie eine groß angelegte Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel erst kürzlich zeigte, brauchen Käuferinnen dafür heute einen ganzen Batzen an Eigenkapital.
00:14:06: im Jahr Benötigten sie im Durchschnitt.
00:14:11: Einhundertsechzigtausend Euro an der Erspartem, um eine Wohnung zu finanzieren.
00:14:16: Dieses Geld hätte der Durchschnittssparer mit seinen zweihundertsechzig Euro im Monat durch ein einfaches Sparen knapp in siebenundfünfzig Jahren angehäuft.
00:14:25: Mit dem ETF-Sparplan wären es immer noch fünfundzwanzig Jahre.
00:14:29: Bis dahin könnten die Preise aber schon wieder so weit gestiegen sein, dass das benötigte Eigenkapital noch weiter darüber liegt.
00:14:36: Nun mögen geneigte Politiker anführen, dass wer mehr arbeitet, auch mehr verdient und deshalb auch mehr sparen kann.
00:14:42: Angenommen, eine Gehaltserhöhung führte dazu, dass man plötzlich das doppelte des deutschen Durchschnittsbahnen würde.
00:14:48: Würden sich die Vorzeichen aber nur geringfügig ändern.
00:14:51: Denn wer stumpf auf dem Girokonto spart, hätte dann nach rund fünfzehn Jahren hunderttausend Euro, nach hundertfünfzig Jahren eine Million.
00:15:00: ETF-Sparer wären schon nach gut elf Jahren bei hunderttausend Euro und nach rund vierzig Jahren bei einer Million.
00:15:05: Machen wir es noch mal konkreter.
00:15:07: Wer heute im Alter von fünfundzwanzig Jahren in den Beruf einsteigt und sogleich das Doppelte der deutschen Durchschnittsersparnisse zurücklegt, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag millionär.
00:15:24: Noch mal die Rechnung.
00:15:25: Wer heute im Alter vor fünfundzwanzig Jahren in den Beruf einsteigt und das Doppelte der Durchschnittsersparnisse zurücklegt, der deutschen Durchschnittsersparnisse, ist mit einer Wahrscheinlichkeit, geringen Wahrscheinlichkeit oder mit einiger Wahrscheinlichkeit, kurz, wenn man das einfach so hochrechnen würde ohne das, was dazwischen kommt, kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag.
00:15:45: Millionär, weil er viel gespart hat, hat er bis dahin aber vermutlich selten das Gefühl, im Reichtum zu leben.
00:15:52: Und seine Million verschafft ihm nach fünfundvierzig Jahren Inflation, den Inflation sein Dank, nur noch so viel Kaufkraft, wie es heute etwa mehr als vierhunderttausend Euro täten.
00:16:02: Ah, Inflation ist super.
00:16:04: Ich will das nochmal vorlesen, weil es wichtig ist.
00:16:05: Wenn heute ein twenty-fünfjähriger in den Beruf einsteigt und das doppelt das durchschnittlichen Ersparten des Deutschen zurücklegt, ist er mit siebzig Millionär.
00:16:14: Da die Inflation aber deswegen trotzdem kommt, hat er nicht eine Million, sondern hat er, wenn man die Inflation dazu rechnet, aus heutiger Sicht vierhunderttausend.
00:16:25: Weil das kostet ja so viel Zeit.
00:16:27: Das kostet ja so unglaublich viel Zeit.
00:16:29: Das alles.
00:16:31: sind natürlich vereinfachte Berechnungen.
00:16:32: Sie zeigen aber dennoch wie mühsam es ist, durch Lohnarbeit alleine Wohle haben zu werden.
00:16:38: Und in der Realität ist die Sache noch etwas komplizierter.
00:16:40: Denn in Deutschland werden Einkommen aus Arbeit viel höher besteuert, als Einkommen aus Vermögen.
00:16:45: Eine typische Arbeitnehmerin zahlt im Schnitt, und maximale sogar, an Steuern und Abgaben auf ihren Lohn.
00:16:51: Dank des progressiven Steuersystems ist es durchaus möglich, dass ihr Stundenlohn sinkt, obwohl sie mehr arbeitet.
00:16:58: Wie viel ein Wechsel von Teilzeit und Vollzeit konkret bringt, ist immer unterschiedlich.
00:17:02: Dazu kommt aber, wenn von jedem neu verdienten Euro weniger bleibt.
00:17:08: Steigt zwar der Kontostand, aber nicht unbedingt die Lebensqualität.
00:17:12: Sowieso fragen sich arbeitende Menschen nicht nur, wie viel von einem Mehrverdienst übrig bleibt, sondern vor allem, was ja im Alltag und im Leben tatsächlich verändert.
00:17:22: Und da hat, so sagen einige renommierte Glücksforscher und Denker wie Daniel Karnemann, Einkommen einen abnebenden Grenz nutzen.
00:17:29: Jeder zusätzlich verdiente Euro hebt das wohlbefinden weniger stark als der vorherige.
00:17:34: Ein möglicher Grund liegt auf der Hand.
00:17:36: Mehr Einkommen kauft man sich häufiger mit mehr Zeitaufwand und zusätzlichem Stress.
00:17:41: Entsprechend deuten andere Studien daraufhin, dass weniger Arbeitsstunden die Lebenszufriedenheit eher erhöhen.
00:17:47: Wie wird man denn stattdessen reich?
00:17:49: Als Angestellter ohne nennenswertes Vermögen hat man nicht allzu viele Möglichkeiten.
00:17:53: Begrenzender Faktor bleibt stets die Zeit.
00:17:56: Die ist aber selbst bei dem Einsatzfreudigen, wenn man nicht auf Wenn nicht auf vierzig, dann zumindest auf fünfzig oder sechszig Stunden die Woche begrenzt.
00:18:04: Selbst für Hochbezahlte, Angestellte oder Freiberufler wie Ärzte, Anwälte oder Steuerberater hat der Tag eben nur vierundzwanzig Stunden.
00:18:11: Sie können wohlhaben werden, manche vielleicht auch reich.
00:18:15: Aus eigener Kraft wirklich vermögend werden also realistisch die wenigen, deren Einkommen unabhängig von ihrer Arbeitszeit wächst.
00:18:23: Eine Programmiererin hat eine beliebte App entwickelt, dafür hat sie sechzig Stunden Zeit investiert.
00:18:27: Durch den Vertrieb über die App Stores von Apple und Google verdient sie auch dann Geld, wenn sie nicht arbeitet, oder der Unternehmer der große bis existenzielle Risiken eingeht, um vielleicht eine Firma aufzubauen, die ihm das verschafft, was man Generation Generational Welfen nennt.
00:18:42: oder die Pleite geht.
00:18:43: Und dann gibt es da noch einmal mehr, mal weniger, zufällige Abkürzungen.
00:18:48: In eine reiche Familie geworden zu werden, also um das kurz mal die Fakt zu wissen, zweiundachtzig Prozent der deutschen Mediaderer haben ihre Vermögen zumindest teilweise geerbt, in eine reiche Familie einheiraten oder im Lotto gewinnen.
00:19:01: Ab dann arbeiten man nicht mehr selbst, sondern lässt sein Geld für sich arbeiten.
00:19:04: und genießt den Vorteil, dass Einkommen aus Kapital erträgen, stets mit mit ca.
00:19:08: einem Prozent besteuert wird, während für Arbeitnehmer die Einkommenssteuer mit jedem zusätzlichen verdienten Euro steigt.
00:19:14: Überstunden könnte ein erster Schritt auf dem Weg zur Million sein.
00:19:17: Sie garantieren aber nicht, dass man dieses Ziel jemals erreicht.
00:19:21: Für mich ist der unbegreiflichste Fakt an der Stelle, dass zweiundachtzig Prozent der Leute wissen, dass sie mit normaler Arbeit nicht reich werden und das ist trotzdem keine politische Initiative gibt, die Vermögenssteuer wieder zu reaktivieren.
00:19:35: Wir haben zweiundachtzig Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wissen, sie werden mit dem Kram nicht reich.
00:19:42: Zweiundachtzig Prozent wissen dann dementsprechend auch, dass ihre Steuerbelastung unfassbar hoch ist.
00:19:48: Dennoch gibt es keine Bestrebung, die Vermögenssteuer wieder zu installieren.
00:19:53: Das ist fucking insane.
00:19:55: Das ist die Wahrheit.
00:19:56: Das ist die Wahrheit.
00:19:57: Traurig.
00:19:58: Es gibt einen Kommentar aus der süddeutschen Zeitung zu den WM-Spielen in den USA.
00:20:03: Unter der Überschrift, Boykott muss sein.
00:20:06: Dies wäre eine Sprache, die Donald Trump versteht.
00:20:09: Sein ganzes Leben lang hat er Leute so lange schikaniert, bis er auf nachhaltigen Widerstand stieß.
00:20:15: Eric Schwarz leitet die Global Policy Area der Humphrey School of Public Affairs in der Universität von Minnesota in Minneapolis.
00:20:22: Und St.
00:20:23: Paul, von dem Jahr von zwei Tausend neun bis zwei Tausend elf war sie Abteilungsleiter, war er Abteilungsleiter im US-Ausministerium.
00:20:29: Die Fußfall-WM ist das prominenteste Sportereignis weltweit.
00:20:32: Sie verleiht ihr jeweils Gastgebenden Regierungen einen immensen Prestige und politisches Kapital.
00:20:37: Sie ist daher seit langem auch Plattform für politische Bekundungen und politischen Druck.
00:20:41: In Europa haben Gruppen der Zivilgesellschaft und führende Politiker wiederholt boykotte großer Sportereignisse diskutiert, die von Regierungen ausgerichtet werden, welche ihre Macht schwer missbrauchen.
00:20:51: Wer einen Boykott erwegt, steht vor vier naheliegend Fragen.
00:20:56: Erstens.
00:20:56: Grundsätzlich und praktisch.
00:20:58: Verdienen Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern ist das Außenstehende ihre Besorgnis aussprechen.
00:21:03: Zweitens.
00:21:04: Hat der Machtmissbrauch der Trump-Regierung ein Maß erreicht, dass es rechtfertigt, ein solche Besorgnis auszusprechen?
00:21:10: Drittens.
00:21:11: Gibt es Anhaltspunkte, dass der Druck von außen ein Unterschied macht?
00:21:15: Und viertens.
00:21:16: Schließlich.
00:21:17: Warum dafür die Weltmeisterschaft wählen?
00:21:19: Ironischerweise hat Präsident Trump selbst eine klare Antwort auf die Frage geliefert.
00:21:23: Er hat Machtmissbrauch in anderen Ländern verurteilt und von Iran über Kuba bis zu Venezuela.
00:21:29: Er hat tatsächlich das Zitat Sinnlose Töten von Demonstranten verurteilt und die Iraner gedrängt, Zitat die Namen der Killer und der Missbraucher zu sichern.
00:21:37: Diese würden Zitat einen sehr hohen Preis zahlen.
00:21:40: Während seine bevorzugte Methode der Förderung von Menschenrechten militärische Gewalt höchst kontrovers ist, ist doch bei ihm ein Prinzip erkennbar.
00:21:49: Wie eine Regierung ihr eigenes Volk behandelt, ist ein legitimes Anliegen der internationalen Gemeinschaft.
00:21:54: Dieses Prinzip ist übrigens fast im internationalen Recht verankert und spiegelt sich in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen wieder.
00:22:01: Verdienen also die Vereinigten Staaten unter Trump solche Aufmerksamkeit?
00:22:05: Präsident Trump hat veranlasst, dass Kräfte des Bundes in amerikanische Städte eindringen, die von Bürgermeistern der Oppositionspartei geführt werden.
00:22:12: Er hat Angehörige der Einwanderungs- und Zollbehörden von ICE dort stationiert, die Glaubwürdigkeit systematischer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt werden.
00:22:20: Dazu gehören unrechtmäßige Tötungen, willkürliche Festnahmen, Misshandlungen von Inhaftierten und andere schwerere Missbräuche, die vor allem Immigranten und nicht weiß US-Bürger betreffen.
00:22:31: Individuen mit schwebenden Asylverfahren und sogar anerkannten Geflüchtete werden verfolgt von ihren Familien getrennt und in Haftanstalten gebracht, um mit dem erklärten Ziel sie abzuschieben.
00:22:41: Schlimmer noch.
00:22:43: Die Regierung fördert ein Klima der Straflosigkeit.
00:22:46: Trump hat aus Somalia stammende Amerikaner als Müll bezeichnet und in Zugefügt, dass er sie nicht im Land haben will.
00:22:53: Sein oberster Einwanderungsideologe Stephen Miller, der stellvertretende Stabchef des Weißen Hauses, erklärt, dass Zitat Amerikaner Amerika für Amerikaner da ist und zwar nur für Amerikaner.
00:23:03: Ein Code, der nicht weiße Immigranten frösteln lässt.
00:23:07: Sofern sie das Pech hatten, seine Worte zu hören.
00:23:09: In dieser Umgebung wird im Migranten, legal wie anderen, unmissverständlich klargemacht, dass sie freiwild sind.
00:23:15: Die Frage ist natürlich, würde Druck von anderen Regierungen oder anderen Organisationen wie in diesem Fall Einfluss auf das Verhalten des Präsidenten haben?
00:23:23: Ja.
00:23:23: Dafür gibt es klare Anhaltspunkte.
00:23:25: Donald Trump hat in seiner gesamten Karriere gezeigt, dass er Widersacher schikaniert und damit immer weiter macht.
00:23:32: Bisher.
00:23:33: bis er auf nachhaltigen Widerstand stößt.
00:23:35: Sein abrupter Rückzug vom Versuch Grönland zu kaufen, nachdem Europa vereint dagegen vorgegangen war, zeigt klar und eben erst, zeigt dies klar und eben erst haben entschlossene Demokraten sowie einige Republikaner wegen der Berichte von schweren institutionellen Machtmissbrauch erzwungen, dass es für den Etat des Ministeriums für Heimatschutz das Eis vorgesetzt ist, nur eine Übergangslösung gibt.
00:23:58: was so schon traurig ist.
00:23:59: President Trump hat zudem gezeigt, dass er sich intensiv um die WM kümmert.
00:24:04: Er behandelt das Turnier wie eine persönlich diplomatische Trophäe und Kongressmitglieder schätzen die Aufmerksamkeit und das Geld, dass die Ausrichtung von Spielen in ihren Bundesstaaten beschert.
00:24:14: Ein Bolkott von Spielen, die auf US-amerikanischen Grund ausgehen würden oder ausgetragen werden, der ausdrücklich an die fortgesetzten Machtmissbräuche geknüpft wäre, würde deshalb ein mächtiges und zielgenaues Signal aussenden.
00:24:26: Dies ist jetzt hier aber kein Aufruf, die Mistmitgastgeber Kanada oder Mexiko zu boykottieren.
00:24:34: Die Auseinandersetzung ist präziser.
00:24:36: Europas Regierungen sollten klarmachen, dass sie weder politisch noch materiell die Teilnahme oder die Anwesenheit ihrer Teams in den USA unterstützen, solange die Machtmissbräuche dort anhalten.
00:24:49: Letztlich haben Regierungen einen großen Einfluss auf Finanzausstattung und Legitimität der Weltmeisterschaft, ohne die ein solches Turnier nicht funktionieren kann.
00:24:57: Nationale Verbände müssten eine solche Realität berücksichtigen, idealerweise, indem sie die Bedeutung dessen verstehen, was auf dem Spiel steht.
00:25:06: Schließlich gibt es die vertraute Behauptung, dass Sport von Politik getrennt bleiben sollte.
00:25:10: Aber es ist die FIFA selbst, die eine solche Trennung unmöglich macht.
00:25:14: Ihr Präsident Diano Infantino hat Trump Öffentlich umarmt, er trat mit ihm im weißen Haus auf und überreichte ihm im Dezember den neu geschaffenen Free-Fahr-Friedenspreis.
00:25:26: So verflochte er das Turnier mit der politischen Marke Trump.
00:25:30: Wenn Sport genutzt werden kann, um Legitimität zu verleihen, kann er auch genutzt werden, um Verantwortung zu verlangen.
00:25:37: Stille bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Neutralität.
00:25:40: Ein Boykott, der in den USA stattfindet, Partien würde nicht das amerikanische Volk bestrafen.
00:25:46: Er würde Solidarität mit all jenen hier bedeuten, auf die gezielt wird, die Opfer von Missbrauch sind, die zum Schweigen gebracht und unaussprechlicher Erniedrigung ausgesetzt werden.
00:25:58: Regierungen, die für sich in Anspruch nehmen, Menschenrechte zu verteidigen, sollten dies beweisen, nicht mit Rhetorik, sondern indem sie etwas tun.
00:26:07: Ich finde diesen Kommentar sehr interessant.
00:26:09: und habe ihn deswegen mit euch geteilt und ich glaube, ich glaube nicht, dass es passieren wird, to be honest.
00:26:14: Also ich glaube nicht, dass es realistisch ist, zu erwarten, dass die Weltmeisterschaft, die in Mexiko, in den Vereinigten Staaten und in Kanada ausgetragen wird, zumindest in den Vereinigten Staaten boykottiert wird.
00:26:26: Ich glaube, dass die europäischen Bündnispartner noch nicht weit genug sind.
00:26:31: Es könnte allerdings in diesem Jahr tatsächlich ein Ereignis eintreffen, dass dazu führen wird, diesen Punkt zu erreichen.
00:26:39: Und ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, aber Steve Bannon hat vor laufenden Kameras gesagt, dass Eis bei den Midterms sehr wohl schon dazu angeregt wird, die Wahllokale zu umstellen und die Leute davor abzuschrecken, damit zu wählen.
00:26:57: Es könnte also sein, dass wir spätestens im November eine Situation in Amerika bemerken oder dass eine Situation in Amerika entsteht, bei der klar ist, dass es dort keinerlei Ansatz von Freien Wahlen mehr gibt.
00:27:13: Und wichtig ist bei Amerika, die sind eh keine wirkliche Demokratie, das ist so eine wirklich, das ist so der... Das ist keine wirkliche Demokratie, das Wahlsystem in Amerika ist ein Clusterfuck, sondern gleichen.
00:27:24: Diese alle oder alles oder nichts Debatte ist wirklich zu sein Fiebertraum.
00:27:28: Aber spätestens im November könnte sich damit zeigen, dass es tatsächlich keinen Anlass mehr gibt davon auszugehen, dass Amerika irgendeine eine Absicht hat, faire, unabhängige Wahlen und vor allen Dingen auch den Terror gegen die eigene Bevölkerung damit aufzuhören.
00:27:48: Und dann muss es Sanktion geben, also man muss es Reaktion geben.
00:27:52: Ich bin natürlich immer ein bisschen vorsichtig, besonders wenn man sieht wie zarkhaft sich Friedrich Merz ausdrückt, aber das wird schon einige Wachrütteln, denke ich, ne?
00:28:00: Das wird sicherlich einige Wachrütteln.
00:28:02: Vielleicht wird Merz nicht dabei sein.
00:28:03: Aber ja, ich wollte das trotzdem mal mit euch teilen.
00:28:05: Das kommt aus der Süddeutschen Zeitung.
00:28:08: Merz wird wieder kritische Worte finden wie, das ist eine sehr komplexe Lage.
00:28:13: Ja, tschu, tschu.
00:28:15: Apropos Friedrich Merz.
00:28:16: Händeschütteln, lächeln, freundliche Worte.
00:28:20: Das ist alles üblich, wenn sich Regierungschef und Minister aus verschiedenen Ländern treffen.
00:28:24: Zitat eine fast schon liebevolle Umarmung, wie es Wirtschaftsministerin Katharina Reiche formuliert und in der saudischen Hauptstadt Riad erlebte, das ist weniger typisch.
00:28:35: Die Umarmung zeigt sich darin, dass Mitglieder der saudischen Königsfamilie, der Ministerin, viel Zeit schenken, was als besondere Ehre gilt.
00:28:44: Drei Spitzenvertreter der Bundesregierung reißen innerhalb weniger Tage nach Saudi-Arabien.
00:28:49: Zuerst Umweltminister Carsten Schneider, dann Wirtschaftsministerin Katharina Reiche und jetzt noch Bundeskanzler Friedrich Merz.
00:28:55: Warum ist der Golf statt für Deutschland so wichtig und wie erfolgreich ist die Bundesregierung am Golf?
00:29:00: Die Mission ist klar.
00:29:01: Deutschland ist in einer sich neu ordnenden Welt auf der Suche nach neuen Partnern.
00:29:06: Abhängigkeiten von Supermächten wie China und den USA sollen verringert werden.
00:29:10: Kurz vor seinem Abflug nach Riad am Mittwoch, sagte Merz, Zitat, wir werden unsere Freiheit, unsere Sicherheit und unseren Wohlstand auf Dauer besser bewahren und mehren können, wenn wir solche Partnerschaften haben.
00:29:21: Die drei Golfstaaten vereinigte armeramische Emirate, Qatar und Saudi Arabien haben einiges zu bieten, vor allem viel Energie.
00:29:29: Für Öl und Gas sind sie bekannt.
00:29:31: Als großer Player im Geschäft mit erneuerbaren Energien wollen sie aber bekannt werden.
00:29:36: Für Deutschland ist perspektivisch vor allem grüner Wassenstoff interessant, wenn der klimafreundliche Umbau der eigenen Wirtschaft gelingen soll.
00:29:46: Die Energiepolitik dominierte reiches Reise, die vom Wochenende bis zum Dienstag andauerte.
00:29:52: Der saudische Energieminister Abdulaziz bin Salaman räumte nach dem ersten Treffen mit der deutschen Wirtschaftsministerin seinen Terminkalender frei.
00:30:02: Er begleitete Reiche bei mehreren Terminen, was vorher nicht geplant war.
00:30:06: Sie aßen zusammen und beschlossen eine vertiefte Partnerschaft in der Energiepolitik.
00:30:10: Konkert geht es um Energielieferung, darum wie CO² genutzt oder unterirdisch gespeichert werden kann.
00:30:19: Es geht darum, wie CO² genutzt... oder unterirdisch gespeichert werden kann.
00:30:25: Aber auch um die Digitalisierung des Energiebereichs.
00:30:27: Bei vielen Themen macht sich Deutschland erst auf dem Weg und kann von Saudi Arabien lernen.
00:30:32: Vielleicht nicht bei den Frauenrechten aber.
00:30:33: Das Ölan sieht stets sich schon seit Jahren energiepolitisch breit auf.
00:30:38: Öl und Gas haben das Land ernstreich gemacht und spielen nach wie vor eine wichtige Rolle.
00:30:42: Für die Zukunft setzen sich die Saudis auf die erneuerbaren Energien und investieren viel Geld in den Ausbau.
00:30:48: Wind und Sonnenstrom aus der Wüste sind günstig, mit ihnen lässt sich preiswert grüner Wasserstoff herstellen.
00:30:53: Reiche Beton-Zitat, wir setzen viel auf diese Partnerschaft.
00:30:56: Sie sagt aber auch, Zitat, die Projekte müssten aufgebaut werden, das braucht Zeit, das braucht Kapital und das braucht die Arbeit, was die Abnehmer seite.
00:31:05: Das ist schon Arbeitnehmer.
00:31:06: Die gibt's ja in Saudia, naja, in der Wahrheit.
00:31:08: Ob Deutschland und Europa ein zuverlässiger Abnehmer sein könnten, ist die wichtigste Frage der Saudis.
00:31:13: Sie müssen Geld verdienen, schwacher Ölpreis und US-Dollar setzen das Land finanziell stark unter Druck.
00:31:18: Die Abnehmerseite, wie die Ministerin sagt, brachte sie in Form einer Wirtschaftsdelegation mit Firmenchefs und Managern nach Saudi Arabien.
00:31:26: Darunter vertreter großer Player wie Siemens, Linda, RWE.
00:31:30: Da kennt man sich ja auch schon.
00:31:32: Aber auch Jungunternehmer und Start-ups begleiten die Ministerin.
00:31:35: Das Interesse der Wirtschaft am Golfstadt ist groß.
00:31:38: Einer der wichtigsten Deals der Reise?
00:31:40: Grüne Wasserstoff soll von Saudi-Arabien über den Hafen in Rostock nach Deutschland geliefert werden.
00:31:45: Dazu schließen sich Energie Baden-Württemberg, also ENBW, sowie weitere deutsche und saudische Unternehmen zusammen.
00:31:51: Es wurden mehrere Vereinbarungen zwischen Firmen beider Länder unterschrieben.
00:31:55: Was genau aus dem geplanten Projekt wird, ist noch offen, trotz des großen saudischen Zukunfts.
00:32:01: Zukunftsprogramms, Vision-二-zig-dreißig, mit Milliarden Investitionen in Megaprojekte, achte der Golfstadt inzwischen sehr genau darauf, welche Investitionen im eigenen Land nutzen.
00:32:11: Die Scheiß wollen, dass Geld nach Saudi-Arabien fließt.
00:32:14: Die Bundesregierung wirbt dagegen für saudische Investitionen in Deutschland, um ein Wachstumsschub bei uns zu Hause in Deutschland zu erreichen, erklärte Kanzler Merz.
00:32:26: Auch hinter der von der Wirtschaftsministerin unterzeichneten Energiepartnerschaft stehen viele Fragezeichen.
00:32:31: Es ist eine Absichtserklärung.
00:32:36: Nicht mehr, aber auch nicht weniger, sagte Arman Zorn, stellvertretender Fraktionsphizie der SPD im Bundestag.
00:32:43: Der Reiche auf der Reise begleitete.
00:32:45: Zitat verlässliche Partnerschaften entstehen nicht über wenige Wochen, sondern über das, sondern das muss man mühselig über Jahre lang aufbauen.
00:32:52: Zitat Ende.
00:32:53: Generell sei man sicher.
00:32:54: Noch nicht am Ende angekommen.
00:32:56: Zitat.
00:32:57: Da ist noch viel Luft nach oben.
00:32:58: So der Sozialdemokrat gegenüber dem ARD Hauptstadtstudio.
00:33:01: Das gilt auch für die Menschenrechtslage.
00:33:06: Spiele das Thema bei der vergangenen Reise deutscher Politiker nach Saudi Arabien eine große Rolle.
00:33:10: War es bei reiches Reise auf der offizieller Bühne?
00:33:13: Kein Thema.
00:33:14: SPD-Politiker Zorn sagt.
00:33:16: Zitat.
00:33:17: Die meisten Berichte zeigen, dass es eine Öffnung gegeben hat.
00:33:21: Das ist eine Verbesserung der Lage gegeben hat.
00:33:24: Zitat Ende.
00:33:25: Und da muss ich ja sagen, entwickle ich einen Sorgen.
00:33:27: Doch trotz Lockerungen im gesellschaftlichen Leben wird die Menschenrechtssituation von Organisationen wie Amnesty International weiterhin als unterirdisch beschrieben.
00:33:36: Es gibt Berichte von außergerichtlichen Tötungen, Folter und willkürlichen Verhaftungen.
00:33:42: Hey, um das mal ganz kurz in den richtigen Kontext zu setzen, das ist das Land, das diesen Journalisten zerstückelt hat, ne?
00:33:49: Ja?
00:33:49: Ist noch ein Begriff?
00:33:50: Merz sagte dazu, mit Blick auf die Menschenrechte bleiben manches noch zu tun.
00:33:55: Darüber wolle er vor Ort sprechen.
00:33:57: Das Gespräch dann am Mittwoch mit dem saudischen Grundprinz Mohammed bin Salaman dauerte zweieinhalb Stunden mit einem gemeinsamen Abendessen.
00:34:04: Danach hieß es, es sei um Energie, Umwelt, Verteidigung, Technologie, Medizin, digitale Infrastruktur und KI gegangen.
00:34:10: Menschenrechte scheinen kein großes Thema gewesen zu sein.
00:34:14: Der Kanzler will künftig mit Saudi Arabien deutlich enger kooperieren, nicht nur wirtschaftlich.
00:34:19: Auch über die Lage in Syrien und den Konflikt im Iran tauschten sie sich aus.
00:34:23: Saudi-Arabien sieht sich als diplomatische Drehscheibe im Nahen Osten.
00:34:27: Die deutschen Rüstungsexporte, die wegen der Beteiligung des Golfstaates am Krieg im Jemen zwischenzeitlich gestoppt wurden, sollen wieder weitgehend normalisiert werden.
00:34:36: Wirtschaftsministerin Reiche sagt gegen Ende ihrer Reise über Saudi-Arabien, das ist um einfach, um mal spezifisch zu sagen, also das beim, das März.
00:34:45: Besonders die Frauenrechte bei den Saudis nicht so interessiert, damit kann ich rechnen.
00:34:52: Aber Katharina Reiche ist eine Frau und sie sagt hier Zitat.
00:34:56: Das ist mehr als dass man sich nur um Deutschland bemüht.
00:35:00: Deutschland wird als Anker in Europa gesehen, mit dem man zusammen wachsen kann.
00:35:05: Das große Interesse des autoritär geführten Königreichs spürte auch der Kanzler.
00:35:10: Sein Austausch sei herzlich und offen gewesen und an die fast schon liebevolle Umarmung reichte sein Besuch aber nicht heran.
00:35:18: Ich möchte die Forderung wiederholen, dass Katharina Reiche nicht, also ich möchte erstmal die Analyse wiederholen, Katharina Reiche ist absolut inkompetent.
00:35:25: In den Umfragewerten steht sie auf einem absoluten Tiefstand bei sechzehn Prozent Zuspruch.
00:35:30: Zwischen sechzehn und achtzehn ist es.
00:35:32: Und Katharina Reiche ist maximal inkompetent und muss ihren Posten als Wirtschaftsministerin unverzüglich räumen.
00:35:38: Sie hat keinerlei Kompetenz.
00:35:40: Sie ist eine Lobbyisten-Schachfigur, die dort installiert ist und sie schadet Deutschland.
00:35:46: Und da muss ich keine moralisierenden Aussprachen treffen von wegen der, ja, die hat keine Moral und das muss ich gar nicht.
00:35:51: Die ist einfach inkompetent.
00:35:53: Die ist maximal inkompetent.
00:35:54: Und mit diesem letzten Artikel beende ich die Nachrichten heute.
00:35:57: Ich möchte euch danken für die Aufmerksamkeit.
00:35:59: Ich hoffe, ihr habt ein bisschen was mitgenommen.
00:36:01: Ihr habt ein paar Artikel gehört und gedacht, aha, ja, das und dies, hm, sehr interessant.
00:36:06: Vielen Dank, dass ihr zugehört habt.
00:36:07: Das waren die Nachrichten.
00:36:08: Danke schön.
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